Die Junge Union (JU) greift die Kampagne von Bündnis90/Die Grünen zum Thema Privatkopie scharf an: „Wenn man wie die Grünen mit ‚Burn Baby Burn‘ angesichts von Entlassungswellen in der Musikwirtschaft, die in direktem Zusammenhang mit dem Problem der Massenkopien stehen, lächelnd zum munteren Brennen von Musiktiteln aufruft, ist dies an Zynismus und Opportunismus nicht zu überbieten“, kritisiert Daniel Walther als medienpolitischer Sprecher der JU. „Nicht nur verlieren dabei Menschen ihren Arbeitsplatz, sondern auch Künstler ihre Verträge.“ Gerade für Nachwuchsbands werde es immer schwieriger, Plattenverträge abzuschließen, da das Musikgeschäft „durch Raub- und Privatkopien stranguliert wird“, analysiert Walther. Es sei nicht Sache einer Regierungspartei, den Wirtschaftsunternehmen zu erklären, „dass Diebstahl geistigen Eigentums zu dulden sei, wenn die Preise für Musik-CDs nicht gesenkt würden“. Die JU fordert deshalb die Umsetzung eines rechtsstaatlich begrenzten Auskunftsanspruchs für betroffene Rechteinhaber gegenüber den ISPs. Zudem sollte Staatsministerin Christina Weiss „schleunigst den Schaden begrenzen und den Koalitionspartner mit dessen Pro-Brenner-Kampagne in die Schranken verweisen“.
JU: Grüne verbrennen Arbeitsplätze
Die Junge Union greift die Kampagne von Bündnis90/Die Grünen zum Thema Privatkopie scharf an: „Burn Baby Burn“ sei angesichts der Entlassungswellen in der Musikbranche an Zynismus nicht zu überbieten, kritisiert Daniel Walther.






