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Jorgen Larsen: „Für mich geht es überhaupt nicht um Selbstdarstellung“

Die Medien interpretierten in der vergangenen Woche Tim Renners Weggang von Universal als Abkehr von der Arbeit mit deutschen Künstlern. Jorgen Larsen, Chairman & CEO Universal Music International, stellt im Exklusiv-Gespräch mit Manfred Gillig-Degrave erstmals klar, um was es tatsächlich ging.

musikwoche: Wie fanden Sie das Medienecho auf Tim Renners Abschied? Jorgen Larsen: Ich habe selten soviel Fehlinformation gelesen. Da ist die Rede von einem Franzosen in der US-Konzernzentrale, womit wohl ich gemeint bin, der stärker auf internationale Künstler setzen und sich die Entwicklung deutscher Acts sparen will. Dabei haben die Pressemitteilungen und ich das nie gesagt, und ich glaube, dass auch Tim es nie behauptet hat. Universal Deutschland das auch nicht vor. Aber es passt anscheinend gut in dieses Klischee vom Kampf des David gegen den Goliath, das aber hier auch fehl am Platze ist. Denn Tim und ich stehen auf freundschaftlichem Fuß. Wir gehen zwar auseinander, aber es gibt keine tiefen, mysteriösen Gründe dafür, jedenfalls solche.

mw: Aber es gab doch einen Konflikt zwischen Jorgen Larsen und Tim Renner, warum sonst die Trennung? Larsen: An der schiefen Darstellung in den Medien bin ich vielleicht selber ein bisschen mit schuld, denn ich habe ja die offizielle Pressemitteilung genehmigt. Deswegen möchte ich erstens unzweideutig richtig stellen: Universal hat nicht vor, in Deutschland lokale Künstler aufzugeben. Fast würde ich sagen, im Gegenteil, wenn das in der jetzigen Marktsituation nicht ein wenig übertrieben wäre, denn wir müssen natürlich parallel zum Markt umstrukturieren und zum Teil auch schrumpfen; das lässt sich nicht vermeiden. Zweitens möchte man ja auch nicht dastehen, als wäre man dumm. Denn es wäre echt dumm, wenn wir plötzlich alle nationalen Bemühungen in Deutschland einstellen würden. Universal ist ja gerade deshalb fast überall auf der Welt besonders stark, weil wir jeweils im nationalen Bereich besonders aktiv sind. Wir haben doch nicht vor, plötzlich damit aufzuhören. Und drittens tun wir auch der gesamten Musikbranche in Deutschland keinen Gefallen, wenn wir als Marktführer verkünden, wir geben jetzt auf und wollen nur noch alte Kamellen verkaufen. Die Industrie hat genügend Probleme, ohne dass wir noch dazu beitragen müssen.

mw: Wo lag dann der Konfliktstoff? Larsen: Tim hat sicher eher die Tendenz, sehr viele Nischen- und Szenekünstler unter Vertrag zu nehmen, um zu versuchen, diese zu fördern. Das wird zwar auch in Zukunft stattfinden – aber der Unterschied wird sein, dass ich nicht diese romantischen Illusionen habe, dass man in alle Ewigkeit, sozusagen als Kultursubvention, weitermachen muss, wenn ein Nischenkünstler nach vier oder fünf Platten immer noch nicht gezeigt hat, dass er erheblich besser verkaufen kann. Irgendwann muss eine Phase kommen, wo ein Thema ein breiteres Publikum anspricht, und dann macht man weiter. Warum weitermachen, wenn niemand sich dafür interessiert? Es ist doch ganz normal, dass man dann irgendwann aufhört.

mw: Tim Renner sagt, man müsse bei manchen Themen eben eher über die Bande spielen statt direkt ins Loch, um sie durchzubringen. Wie viel Geduld zeigt man für einen neuen Act, der vielleicht aus der Nische kommt? Zwei Jahre? Eine Platte lang? Drei Platten? Larsen: Ich bin ja nun auch schon sehr lange in diesem Geschäft. Sie wissen, dass man sowas nicht konkret beantworten und generalisieren kann. Man hat soviel Zeit, wie man braucht – abhängig von der Musik, die gemacht wird. Wenn eine Universal-Firma davon überzeugt ist, dass sich ein Thema gut verkaufen wird, dann werden wir nicht sagen, wir hören auf, sobald sich die erste Platte nicht so gut verkauft hat. So war es nie, und so wird es auch nicht sein. Ich bin doch nicht so naiv, zu erwarten, dass alles, was wir unter Vertrag nehmen, sofort erfolgreich sein muss. Man muss abwägen und hoffen, dass man grundsätzlich richtig liegt. Ich möchte jedoch, dass bei einer großen, professionell agierenden Firma wie Universal ein gewisser Prozentsatz von Signings jedes Jahr erfolgreich wird. Ich möchte zum Beispiel bestimmt nicht, dass eine große Firma wie wir 50 Künstler unter Vertrag nimmt, von denen dann nur zwei Erfolg haben.

mw: Hat man denn in Berlin zu viele Verträge abgeschlossen?

Larsen: Man hat sehr viele Künstler impulsiv unter Vertrag genommen. Das muss nicht schlimm sein nur – müssen dann halt die Instinkte auch stimmen. Aber allzu oft wurde dann nichts draus. Ich finde das nicht richtig. Man tut niemandem einen Gefallen damit, dass man viel verspricht und es dann nicht hält. Das hilft auch dem Künstler nicht, wenn man große Hoffnungen weckt und ihn nach ein paar Jahren wieder fallen lässt.

mw: Dieser Dissens kam doch aber sicher nicht von heute auf morgen auf den Tisch? Larsen: Ich mag Tim und hoffe, dass er mich auch noch ein bisschen mag. Wir haben uns immer recht gut verstanden. Er ist ein sehr intelligenter, lebendiger Typ, mit dem man über alles sprechen kann. Aber wenn Sie ihn kennen, wissen Sie auch, dass man sehr schnell über geschäftliche und geschmackliche Sachen mit ihm in eine recht intensive Diskussion geraten kann, ohne dass man sich allzuviel um eine Eskalation bemühen muss. Wir haben beide sehr viel Zeit in unsere gemeinsame Diskussion investiert. Und dann kommen plötzlich Dinge zur Sprache, die so wichtig werden, dass es für ihn ein Grund ist zu gehen. In diesem Fall ging es also um Repertoire-Orientierung. Wenn man mir sagen würde, ab heute machen wir überhaupt kein Domestic A&R mehr, dann würde ich mit vielen anderen Leuten auch gehen. Aber so war es eben nicht, und das weiß Tim genau so gut wie ich.

mw: Ging es nicht auch um die Konditionen seiner Vertragsverlängerung, also letztlich um mehr Geld? Larsen: Sein Vertrag wurde in diesem Zusammenhang nicht ein einziges Mal diskutiert.

mw: Müsste man solche Diskussionen überhaupt führen, wenn es der Branche besser ginge? Larsen: Alles ist natürlich viel härter geworden als noch vor ein paar Jahren, aber in Deutschland war lokales Repertoire schon immer ein sehr großes Problem. Ich bezweifle, dass irgendjemand erklären kann, warum das gerade in Deutschland so ist. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus historischen und soziodemografischen Faktoren. Ich war schon einmal in einer ähnlichen Situation – Anfang der Achtziger als Geschäftsführer von CBS Schallplatten in Frankfurt. Damals ist es uns aber innerhalb von ein paar Jahren gelungen, Künstler aufzubauen, die man auch heute noch kennt, zum Beispiel Nena, Jennifer Rush, Andreas Vollenweider, Markus, Münchner Freiheit, Spliff, Peter Hofmann. Wir haben weltweit Millionen von Platten verkauft, hatten viermal die Nummer eins in England, haben den Marktanteil zum Erstaunen unserer Mitbewerber verdoppelt. Damit will ich nur sagen, dass es gelingen kann, aus einer schwierigen Situation heraus, wie wir sie auch damals hatten, etwas zu machen.

mw: Haben sich die Zeiten nicht ein bisschen geändert? Larsen: Ich sehe mit Bedauern, dass es der Industrie in den letzten zehn Jahren nicht gelungen ist, Künstler aufzubauen. Man kann sie an einer Hand abzählen. Allzu oft sind es Acts, die in schlechtem Englisch irgendwelche One-Off-Nummern machen und von denen man nie wieder hört. Es gibt sehr wenige deutschsprachige Künstler mit echten Inhalten, die breite Bevölkerungsgruppen ansprechen und über eine oder zwei Platten hinaus erfolgreich sind. In diese Richtung möchte ich gehen. Denn es kann nicht richtig sein, dass Deutschland der einzige große Markt der Welt ist, wo man keine Künstler entwickeln kann.

mw: Tim Renner hat es immerhin mit Rammstein geschafft. Larsen: Ja. Und ich bin sehr froh, dass wir Rammstein haben, und hoffe, dass wir sie auch weiterhin haben werden. Aber mein Argument bleibt dennoch: Es ist der deutschen Industrie nicht gelungen, regelmäßig Künstler aufzubauen. Ich weiß dafür keine Erklärung. Ich sage, wir möchten mit Universal das ganze Spektrum abdecken, genau wie bisher. Das heißt, dass alle musikalischen Richtungen repräsentiert werden, wobei ich Nachdruck auf deutschsprachige Themen legen will. Wenn in unserer Pressemitteilung letzte Woche der ein wenig unglückliche Begriff Mainstream auftauchte, dann meine ich damit halt Künstler, die an breite Fan-Gruppen verkaufen können. Es muss doch unser Ziel in der Musikindustrie sein, so etwas zu machen. Aber das Wort Mainstream werde ich nicht mehr benutzen, denn ich meine damit nicht eine bestimmte musikalische Richtung. Ich möchte aber dafür sorgen, dass wir nicht aus persönlichen Gründen, um in hippen und coolen Kreisen glaubwürdig zu erscheinen, nur Leute mit Sicherheitsnadeln in der Nase unter Vertrag nehmen, sondern auch Künstler aus allen anderen Bereichen. Dazu will ich aber erst die Leute in der Firma konsultieren, mit denen ich noch nicht die Chance hatte, ausführlich darüber zu sprechen.

mw: Scheitern viele solche schönen Pläne nicht von vornherein am knapper werdenden Geld? Larsen: Nein, das sehe ich nicht so. Natürlich finde ich es sehr bedauerlich, dass es uns bis jetzt nicht gelungen ist, die Verluste durch Internetpiraterie und Brennerei auszugleichen und umfassende legitime Download-Systeme zu entwickeln. Aber das kommt ja jetzt bald, nicht zuletzt auch mit Phonoline. Aber das heißt nicht, dass man mit dem Künstleraufbau aufhören muss. Wenn sich der Markt halbiert hat, haben wir allerdings womöglich nur noch halbe Aufnahmebudgets, die wir so selektiv, gezielt und professionell wie möglich ausgeben müssen. Zurückziehen müssen wir uns aber nicht, denn der Markt war schon früher so klein wie heute. Damals ging es allerdings aufwärts, und bei Expansion ist die Mentalität natürlich eine andere, als wenn es abwärts geht. Jetzt muss man sich an eine Schrumpfung gewöhnen, und deswegen wirkt alles negativer. Aber ich bin sicher, dass man innerhalb dieser Parameter leben kann.

mw: Das Wort „schrumpfen“ ist bereits gefallen. Heißt das, in Berlin werden noch mehr Arbeitsplätze abgebaut? Larsen: Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich hoffe natürlich, dass es nicht notwendig sein wird, denn es ist möglich, dass wir den Tiefpunkt schon hinter uns haben. Aber ich kann es schon deshalb nicht sagen, weil solche schmerzhaften Schritte ja leider meistens durch externe Situationen vorgegeben werden. Ich kann dazu nur sagen: Nach jedem Regimewechsel gibt es die Möglichkeit, Dinge anders zu machen und Probleme frisch anzugehen. Deshalb werden wir eine größere organisatorische Transparenz in das Unternehmen einbringen, denn ich finde es sehr kompliziert, wie die deutsche Firma heute organisiert ist, was zum großen Teil mit der Polygram-Vergangenheit zu tun hat. Wir sind immer noch nicht richtig integriert und fusioniert. Dabei kann das sicher nicht nur bei den Kosten, sondern auch in der Arbeitseffizienz große Vorteile bringen.

mw: Werden Sie also in Berlin eine Umstrukturierung anpacken? Larsen: Ich sehe das als Teil meiner Rolle. Ich möchte mich nicht allzu viel mit dem Tagesgeschäft beschäftigen. Ich sehe meine Rolle als jemand, der keine „Vision“ mitbringt, und die Leute sollten sehr froh sein, dass ich keine habe.

mw: Haben Sie denn nicht die Mission, zu sparen? Larsen: Ich habe zwar keine „Vision“, aber eine Strategie, die ich entwickeln möchte, und aus dieser Strategie entstehen natürlich ganz konkrete Ziele, die durch eine so effiziente Organisation wie möglich umgesetzt werden müssen. Wie das genau aussehen wird, möchte ich erst mit meinen Kollegen in Berlin diskutieren, die die Firma besser kennen als ich, und danach möchte ich entscheiden, wie wir es vielleicht besser machen. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass die Firma aus historischen Gründen ein bisschen unnötig kompliziert organisiert ist.

mw: Werden Sie ab jetzt jede Woche in Berlin sein? Larsen: Vielleicht nicht jede Woche, denn ich trage ja auch in ziemlich fernen Regionen die Verantwortung. Wir werden sicher sehr viel am Telefon besprechen können. Meine Rolle ist eine strategische Ausrichtung der Firma, und dazu gehört auch die A&R-Politik, aber ich bin nicht so großkotzig, dass ich mit fertigen Rezepten komme und mir einbilde, zu wissen, wie man es jetzt zu machen hat. Wie sollte ich alleine das schaffen, was der deutschen Industrie seit vielen Jahren nicht gelungen ist? Aber ich glaube, ich kann mit einer gewissen Arbeitsdisziplin und mit organisatorischen Strukturen eine Transparenz hinbekommen, was die Arbeit für alle einfacher macht. Wir werden gemeinsam die Ziele erarbeiten, und irgendwann werde ich entscheiden, wer die Firma in Zukunft leiten wird. Und dann werde ich mich wieder zurückziehen und zuschauen, wie die Firma noch besser läuft als jetzt.

mw: Wann werden Sie nach den Gesprächen mit dem Führungsteam in Berlin die Entscheidung über den Nachfolger von Tim Renner treffen? Larsen: Möglichst schnell, denn ich bin kein Masochist, dass ich das lange machen möchte. Aber gerade nach so einem melodramatischen Wechsel braucht die Firma eine Atempause, und deshalb finde ich es besser, wenn ich erst einmal von außen komme. Ich hoffe, dass der neue permanente Geschäftsführer dann von innen kommt, weiß es aber heute noch nicht. Für mich geht es hierbei überhaupt nicht um Selbstdarstellung, ich habe keine persönlichen Ambitionen; mir geht es darum, dass es der Firma gut geht.

mw: Bleibt der Verantwortungsbereich von Vico Antippas und damit die Arbeitsteilung wie bisher? Larsen: Das wird sich zwangsläufig ändern, weil ich ja nicht so oft da bin. Vico wird viel intensiver für das Tagesgeschäft verantwortlich sein als bisher. Mit den anderen Führungsleuten werden wir gemeinsam über Strategien und Strukturen reden, die wir dann schnell wie möglich implementieren werden.

mw: Nicht alles geht in der Branche bergab. Zumindest die Klingeltöne sind doch ein gutes Geschäft, oder ist das bei Universal anders? Larsen: Das ist sogar ein sehr gutes Geschäft, zwar noch ein bisschen klein, aber mit unglaublichen Wachstumsraten vor allem in Deutschland, Großbritannien und Japan. In Japan hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht. Das ist erfreulich, kompensiert aber nicht, was in unserem Kernbereich passiert.

mw: Waren Sie schon mal in Planegg bei München bei Koch Universal? Larsen: Ja, warum. Die haben die Umstrukturierung ja schon hinter sich.

mw: Müssen die nicht demnächst womöglich den Standort wechseln und nach Berlin ziehen? Larsen: Das kann nicht sein. Deren Standort ist in München, und so bleibt es. Die haben doch ein stabiles Marktsegment mit unglaublichen Erfolgen. Koch hat also überhaupt keinen Grund, sich Gedanken zu machen. Unsere Kollegen in Lederhosen müssen nicht nach Berlin, sondern in der Nähe ihrer Künstler sein.

mw: Nochmal nachgefragt – Sie haben die Aufbauarbeit mit neuen Acts nicht völlig abgeschrieben? Larsen: Natürlich nicht. Wir werden das ganze musikalische Spektrum beackern. Wir werden weiterhin Leute unter Vertrag nehmen. Wir werden vielleicht andere Kriterien anwenden und zwangsläufig anwenden müssen, weil die Zeiten schwieriger geworden sind. Aber es wäre Wahnsinn, uns zurückzuziehen. Das haben wir nie gesagt und auch nicht vor.

mw: Was halten Sie von Castingshows und Superstars? Larsen: Man hat sich auf „Pop Idols“ und „Deutschland sucht den Superstar“ gestürzt, aber das ist keine Lösung der Probleme, sondern ein kleines Bonbon auf dem Weg, das man natürlich gern mitnimmt. Auch wir machen so etwas. Man hat da ein schnelles Ergebnis, aber das ist doch auf längere Sicht keine Lösung für die Branche. Da gibt es nur A&R und Künstlerentwicklung, und meiner Meinung nach nur in deutscher Sprache.

mw: Was ist in dieser Hinsicht schief gelaufen? Larsen: Wenn etwas wirklich in der Seele berühren soll, geht das nur über die eigene Sprache. Wer aber früher in Deutschland mit AFN aufgewachsen ist, der fand alles, was auf Deutsch gesungen war, peinlich, und man hat sich sowieso wegen der Vergangenheit geschämt. Aber diese Vergangenheit liegt 60 Jahre zurück. Deutschland ist eine Kulturnation mit großer Tradition – es muss doch dann auch möglich sein, ein paar halbwegs vernünftige Texte auf Deutsch zu schreiben. Es wurde auf diesem Gebiet vieles versäumt und vernachlässigt. Aber dass man dann gerade Universal bezichtigt, wir würden alles hinwerfen und nur noch internationale Künstler aufbauen, das ist fast eine Beleidigung. Ist doch irgendwie absurd, dass gerade ich mir das vorwerfen lassen muss, wo wir in Berlin in Zukunft unsere Arbeit als Vorkämpfer für eine deutschsprachige Popkultur anfangen wollen.