Genaue Geschäftszahlen wird Apple zwar erst in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar veröffentlichen, doch wichtige Details nannte CEO Steve Jobs schon davor im Rahmen seiner Keynote auf der MacWorld Expo: 4,5 Mio. iPods wurden im letzten Quartal verkauft. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Quartal davor. Gleichzeitig überschritt der iTunes Music Store am 11. Januar die Schwelle von 230 Mio. verkauften Downloads. Die 200-Mio.-Grenze passierte der Onlineshop am 16. Dezember. Das bedeutet, dass Apple innerhalb von 26 Tagen 30 Mio. Songs verkauft hat – durchschnittlich 1,15 Mio. Titel pro Tag, 8,08 Mio. Tracks pro Woche.
Des Weiteren gab Jobs bekannt, dass man inzwischen eine Mio. Geschenkgutscheine für den iTunes Music Store verkaufen konnte. Das lässt Börsianer Schwindel erregende Prognosen aufstellen. Die Analysten der Prudential Equity Group gehen inzwischen davon aus, dass der kalifornische Computerhersteller im Geschäftsjahr 2005, das am 26. September 2004 begann, 15 Mio. iPods verkaufen wird. Im darauf folgenden Fiskaljahr sollen es bereits 22,5 Mio. Einheiten werden.
Das hätte nach Ansicht von Prudential zur Folge, dass Apple schon in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von 11,8 Mrd. Dollar erwirtschaften würde. Im letzten Geschäftsjahr waren es noch 8,28 Mrd. Dollar. Damals betrugen die iPod-Umsätze erst 537 Mio. Dollar. Bei diesem starken Absatzzuwachs ist bei der morgigen Quartalsbilanz daher mit iPod-Umsätzen von rund 1,2 Mrd. Dollar zu rechnen. Dazu kommen noch die Erlöse aus den Musikverkäufen im iTunes Music Store.






