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Jobs protzt mit Zahlen

Bei der Präsentation des iTunes-Filmangebots stellte Firmenchef Steve Jobs auch aktuelle Verkaufszahlen und Marktanteilsdaten vor. Dabei reklamierte er die Marktführerschaft für alle 21 iTunes-Standorte. Auf dem US-Markt will Apple nun Amazon angreifen.

Am Rande der Präsentation des iTunes-Filmangebots stellte Apple-Firmenchef Steve Jobs auch aktuelle Verkaufszahlen und Marktanteilsdaten vor. Dabei reklamierte er die Marktführerschaft für alle 21 iTunes-Standorte – zumindest hierzulande hatten sich iTunes und Musicload im vergangenen Winter eine PR-Schlacht um die Nummer eins auf dem Downloadmarkt geliefert. Auf dem US-Markt will Apple nun Amazon angreifen.

Seit der Markteinführung der iPod-Digitalplayer hat Apple bis Ende Juli 2006 laut Jobs 65 Millionen Einheiten ausgeliefert – zehn Mio. Stück entfallen allein auf das shuffle-Modell. Damit habe Apple einen Anteil von gut drei Vierteln des US-Playermarkts erobert, unterstrich Jobs.

Auch der Absatz von Musik und Videos liegt nach wie vor auf einem hohen Niveau: 1,5 Milliarden Songs und 45 Millionen TV-Shows hat der iTunes Store inzwischen verkauft. Dies entspreche einem Anteil von 88 Prozent am US-Downloadmarkt, erklärte Jobs.

Im branchenweiten Vergleich mit allen anderen Musikhändlern in Amerika – egal ob im stationären Handel, im Versandgeschäft oder auf dem Downloadmarkt – rangiere der iTunes Store inzwischen an fünfter Stelle hinter Wal-Mart, Best Buy, Target und Amazon. Und bis Januar 2007 will Apple Amazon gar überholt haben. Am Umfang der digitalen Medienregale soll es nicht scheitern: 3,5 Millionen Songs, 220 TV-Shows von 40 Sendern, anfangs 75 Spielfilme von vier Disneyfirmen und derzeit neun Games buhlen um die Kundschaft.

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