Die Preisträger des Echo Klassik 2006 stehen fest. Zweifacher Preisträger ist der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim. Er erhält die Auszeichnungen als bester Dirigent für sein Projekt „Live In Ramallah“ sowie für dessen DVD-Version in der Kategorie „Musik-DVD des Jahres“ gemeinsam mit dem West-Eastern Divan Orchestra und Filmregisseur Paul Smaczny.
Ebenfalls mit zwei Echos bedacht wird Nikolaus Harnoncourt. Er konnte mit seinem Concentus Musicus die Jury mit „Messiah“ in der Kategorie „Ensemble/Orchester des Jahres“ ebenso überzeugen wie mit seiner Einspielung der frühen Mozart-Sinfonien. Beste Sängerin des Jahres ist Cecilia Bartoli, ihr männlicher Kollege Bryn Terfel bester Sänger.
Violinist Daniel Hope und die Pianistin Gabriela Montero sind die „Instrumentalisten des Jahres“. Die Auszeichnung für das Lebenswerk geht an Elisabeth Schwarzkopf. Die im Jahr zuvor dominierende Anna Netrebko erhielt für ihre Einspielung der Oper „La Traviata“ einen Echo für das meistverkaufte Werk des Jahres 2005. In der Kategorie „Operneinspielung des Jahres fand die Sopranistin keine Berücksichtigung.
Die Deutsche Phono-Akademie verleiht den Preis am 22. Oktober in der Philharmonie im Münchner Gasteig bereits zum 13. Mal. Das ZDF zeigt die Gala zum Echo Klassik 2006 am gleichen Abend um 22.00 Uhr unter dem Titel „Echo der Stars“. Es moderiert Maria Furtwängler.






