Der neue President & CEO von Def Jam will sich nicht nur ins gemachte Bett legen: Shawn „Jay-Z“ Carter will mit einem neuen Labelableger den Künstlerstamm ausbauen und dabei die Einstiegsschwellen für den Nachwuchs absenken. Def Jam Left soll mit sehr geringen Vorschüssen arbeiten und anfangs keine zu hohen Verkaufserwartungen schüren. Ähnlich wie die „Brutkasten“-Abteilungen bei Warner soll sich das Boutique-Label um den Aufbau von Künstlern kümmern.
Der erste Vertragsabschluss, den Carter derzeit plant, fällt allerdings kaum unter die Kategorie Nachwuchs. „Ich verhandle gerade mit The Roots“, erzählte er dem „Billboard“: Er sei zuversichtlich, dass der Deal klappt, sonst wäre er damit nicht an die Öffentlichkeit gegangen, sagte Carter. „Game Theory“, das neue Album der HipHop-Formation aus Philadelphia, soll u.a. mit Kollaborationen mit Mos Def und Talib Kweli aufwarten. Neben seiner Arbeit bei Def Jam Left engagiert sich Carter auch beim Aufbau des Latin-Labels Roc La Familia.






