Recorded & Publishing

JASRAC ruft iTunes und YouTube zur Pflicht

Urheber können darauf hoffen, demnächst auch für die digitale Auswertung ihres Repertoires in Japan vergütet zu werden. Die Verwertungsgesellschaft JASRAC hat sich mit iTunes vorläufig geeinigt. Und auch YouTube zeigt sich kooperationsbereit.

Urheber können darauf hoffen, demnächst auch für die digitale Auswertung ihres Repertoires in Japan vergütet zu werden. Die Verwertungsgesellschaft JASRAC hat sich mit iTunes nun auf die Zahlung eines vorläufigen Tantiemenbetrags geeinigt.

Seit der Einführung von Apples Downloadshop in Japan im August 2005 flossen noch keine Gelder an die Rechteinhaber, weil es zwischen den Datenbanken von iTunes und JASRAC Verständigungsprobleme gab. Ob diese technischen Hürden inzwischen beseitigt wurden, ist unklar. Doch um in Vergütungsfragen nicht noch länger säumig zu sein, bezahlt Apple dem Vernehmen nach als erste Tantiemenrate gut 240 Milliarden Yen oder umgerechnet rund 1,5 Millionen Euro an die JASRAC.

Und auch YouTube zeigt sich kooperationsbereit: In der kommenden Woche wollen CEO Chad Hurley und Mitgründer Steve Chan nach Tokio reisen, um Probleme zu lösen. Zahlreiche Rechteinhaber in Japan werfen dem Videosharingportal vor, nichts gegen den illegalen Upload von urheberrechtlich geschützten Inhalten zu tun.

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