Die Einnahmen der japanische Urhebergesellschaft Jasrac sanken im Jahr 2001 um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf umgerechnet rund 910 Millionen Euro. Während die Einnahmen aus Aufführungsrechten um knapp sieben Prozent stiegen, verzeichnete die Organisation bei den mechanischen Rechten einen Einbruch von fast neun Prozent. In diesem Bereich schlugen vor allem die auf rund zwei Drittel des Vorjahreswerts gesunkenen Zahlungen aus dem Ausland zu Buche. Gleichzeitig stiegen allerdings auch die Überweisungen für Aufführungsrechte aus dem Ausland um rund 30 Prozent. Außerdem stiegen unter anderem die Einnahmen für Klingeltöne und Online-Karaoke-Angebote um zusammen 23,5 Prozent. Die Jasrac führt die Reihe der weltweit größten Urhebergesellschaften vor der deutschen GEMA und der britischen MCPS-PRS an.
Jasrac meldet Minus
Die weltweit größte Urheberrechtsgesellschaft, die japanische Jasrac, meldet für das Jahr 2001 ein Minus von einem Prozent.





