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Japans Markt mit Aufwärtstendenz zur Jahresmitte

Der zweitgrößte Musikmarkt der Welt kann nach dem ersten Halbjahr eine stabilisierte Zwischenbilanz vorlegen. Die Zahl der in Japan ausgelieferten Tonträger stieg um drei Prozent. Die damit erzielten Großhandelsumsätze wuchsen um zwei Prozent.

Der zweitgrößte Musikmarkt der Welt kann nach dem ersten Halbjahr eine stabilisierte Zwischenbilanz vorlegen. Die Zahl der in Japan ausgelieferten Tonträger stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent. Die damit erzielten Großhandelsumsätze wuchsen um zwei Prozent.

Die 42 Mitgliedsfirmen der Recording Industry Association of Japan (RIAJ) setzten in den ersten sechs Monaten 142,7 Mio. Einheiten ab und nahmen dabei 166,9 Mrd. Yen (1,14 Mrd. Euro) ein. Einheimisches und ausländisches Repertoire legte bei den Stückzahlen gleichermaßen um je drei Prozent zu, jedoch mit unterschiedlichem finanziellen Erfolg. Die Musik aus Japan setzte mit ihren 103,8 Mio. Einheiten 123,8 Mrd. Yen (844 Mio. Euro) um – ein Zuwachs von sechs Prozent. Die importierte Ware sorgte mit 38,9 Mio. Units nur für Einnahmen in Höhe von 43,1 Mrd. Yen (294 Mio. Euro) – sieben Prozent weniger als vor einem Jahr.

Besonders erfreulich ist die Bilanz für die Firmen, die sich im Bereich Musik-DVD engagieren: Dort stieg der Absatz um 47 Prozent auf 23,3 Mio. Stück und ließ dabei die Umsätze um 16 Prozent auf 26,8 Mrd. Yen (183 Mio. Euro) anwachsen. Die Topseller der ersten beiden Quartale waren dann auch vor allem heimische Alben von Interpreten wie Utada Hikaru, Kumi Koda oder Def Tech.

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