In Japan wurden im vergangenen Jahr über alle technologischen Plattformen 267,9 Mio. Musikdownloads für einen Handelsabgabewert von 34,3 Mrd. Yen oder umgerechnet 247,12 Mio. Euro verkauft. Während das Mobilgeschäft auf sehr hohem Niveau nur noch langsam wächst, legten stationäre Downloads zum Jahresende mächtig zu. Die 41 Mitgliedsfirmen der Recording Industry Association of Japan (RIAJ) verkauften über mobile Plattformen 258,4 Mio. digitale Einheiten im Wert von 32,3 Mrd. Yen (232,76 Mio. Euro). Dazu zählen Klingeltöne in allen Varianten, mobile Fulltrackdownloads und andere musikrelevante Inhalte.
Computerdownloads, in Japan bislang eine fast zu vernachlässigende Nische, brachten es im Jahr 2005 auf 9,5 Mio. Einheiten und einen Großhandelsumsatz von 1,8 Mrd. Yen (12,97 Mio. Euro). Im vierten Quartal sorgte das stationäre Digitalgeschäft jedoch erstmals für nennenswerte Zahlen: Von Oktober bis Dezember setzten die RIAJ-Labels rund fünf Mio. Downloads ab – 121 Prozent mehr als im dritten Quartal – und machten damit 870,4 Mio. Yen (6,27 Mio. Euro) Umsatz.
Das Wachstum ist hauptsächlich der Einführung des iTunes Music Store im August 2005 zu verdanken. Gleichzeitig wuchs das Mobilgeschäft im letzten Jahresviertel nur um sieben Prozent auf 77,4 Mio. verkaufte Einheiten, die den Labels Umsätze von 9,6 Mrd. Yen (69,18 Mio. Euro) einbrachten.





