Recorded & Publishing

Japans Branche zum Halbjahr im Minus

Die Musikbranche Japans fuhr im ersten Halbjahr 2003 ein Umsatzminus von zehn Prozent ein. Dabei fingen Zuwächse bei Musik-DVDs die Einbußen bei CD-Alben und Singles teils auf.

Die Musikbranche Japans fuhr im ersten Halbjahr 2003 ein Minus von zehn Prozent nach Umsätzen und von acht Prozent nach Stückzahlen ein. Dabei fingen Zuwächse bei Musik-DVDs die Einbußen bei CD-Alben und Singles teils auf: Im Tonträgerbereich sank der Wert der ausgelieferten Produkte in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent, nach Stückzahlen lag das Minus bei 13 Prozent. Dazu trugen Singles ein Minus von 19 Prozent nach Umsatz und von 15 Prozent nach Exemplaren bei. Bei den Alben konnten Stückzuwächse beim Verkauf von internationalen Acts in Höhe von drei Prozent das Minus von 21 Prozent bei den nationalen Produktionen nicht ausgleichen. Nach Wert verbuchten auch die internationalen Stars ein Minus von einem Prozent. Deutliche Zuwächse in Höhe von 200 Prozent verzeichnen die Mitglieder des japanischen Branchenverbands RIAJ dagegen bei den Musik-DVDs: Trotz der Einbußen anderer Musikvideo-Formate verzeichnet der gesamte Bereich ein Plus von 63 Prozent – rund ein Siebtel aller Umsätze der Tonträgerbranche entfielen auf Musikvideos. Dabei liefern die RIAJ-Mitglieder neun von zehn Bildtonträgern bereits im DVD-Format an den Handel aus.

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