Von „hoch gesteckten Zielen“ sprachen General Manager Bruns und Senior Marketing Director Rogosch in ihrer Einführungsrede, die sie gemeinsam und mit verteilten Rollen hielten. Angesichts der kommenden Produkte ließen sie aber keinen Zweifel offen, dass sich diese Ziele erreichen lassen. So wird Craig David im Herbst sein neues Album bei eastwest veröffentlichen – für Warner-President Bernd Dopp „der George Michael der Zukunft“. Und mit Tony Cottura hat eastwest einen der erfolgreichsten deutschen Produzenten unter Vertrag genommen.
„Was das Image und das Ergebnis von eastwest records angeht, so steht die Company jetzt schon erheblich besser da als in den letzten Jahren“, hatte Dopp eingangs betont. Dass sich diese positive Entwicklung fortsetzen könnte, machten die Produktpräsentationen deutlich, die das eastwest-Team als Tischtennismatch aufgezogen hatte. Und so spielten sich die vier A&R-Bereiche Dance, Urban, Pop und Rock gegenseitig die Bälle zu. Die Abteilung Pop erwartet zum Beispiel neben Craig David auch neue Produktionen von David Gray, Matchbox Twenty und Tracy Chapman. In der Rock-Abteilung freut man sich über Themen wie Silverchair, Uncle Cracker, A, Staind und Pantera – und über die Heavy-Metal-Haudegen von Manowar, deren Album „Warriors Of The World“ aus dem Hause Nuclear Blast prompt auf Platz zwei in die Charts einstieg.
Im Bereich Urban stehen Veröffentlichungen von Brandy, Bootsy Collins, Keith Sweat und Mis-Teeq an. Und die neuen Alben von Massive Töne und Deichkind dürften dann auch den Domestic-Anteil bei eastwest erhöhen – wie es Rogosch und Bruns als Ziel formuliert hatten. Die Präsentation zukunftsträchtiger Dance-Themen – Kristine Blond, Tok Tok, Millhouse und Happy DJs – untermauerte diese Strategie. Angesichts solcher Vorlagen nahm das Pingpong-Turnier dann doch keinen dramatischen Verlauf: Denn Sieger waren letztlich alle vier Bereiche.






