Michael Jackson hat sich gegen einen amerkanischen Gesetzesentwurf ausgesprochen, wonach der Upload eines einzelnen Musiktitels in einer P2P-Börse mit fünf Jahren Gefängnis und 250.000 Dollar Strafe geahndet werden soll. „Ich bin sprachlos angesichts des Vorschlags, zumeist jugendliche Musikfans ins Gefängnis zu stecken, nur weil sie Musik aus dem Internet heruntergeladen haben“, erklärte der „King Of Pop“. Es sei zwar „nicht richtig, Musik illegal aus dem Netz zu laden, aber Filesharing als Verbrechen darzustellen ist nicht die Lösung des Problems“, ergänzte Jackson. Der Gestzesentwurf wurde am Donnerstag vergangener Woche von den Kongressabgeordneten Howard Berman und John Conyers vorgelegt. Kritik hagelte es daraufhin von der Electronic Frontier Foundation (EFF), die sich bereits zu den RIAA-Aktionen Ende Juni negativ äußerte. Filesharing mit Gefängnis und Geldstrafen zu bestrafen sei keine Lösung, so die EFF, zumal „es kein guter Plan wäre, 60 Mio. Amerikaner zu inhaftieren“.
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