Nach vorläufigen Berechnungen kann die Jack White Productions AG ihr Konzern-Nettoergebnis 2005 zum fünften Mal in Folge um 42 Prozent steigern. Der Jahresüberschuss kletterte von 2,32 Millionen auf 3,26 Millionen Euro.
Der Umsatz sank indes von 27,9 Millionen auf 23,3 Millionen Euro. JWP begründet dies mit den weggefallenen Vertriebserlösen der puertoricanischen Tochtergesellschaft von JWP, an der sich die Universal Music Group zu 50 Prozent beteiligt hatte. Dafür verbesserte sich die Rendite nach Steuern 2005 von 8,3 Prozent auf 14,0 Prozent. Auch operativ konnte das Unternehmen weiter zulegen: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs auf 5,42 Millionen Euro (2004: 5,28 Millionen), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erreichte 4,90 Millionen Euro (2004: 4,34).
„Basis des guten Resultats war erneut das Kerngeschäft Labels. Insbesondere die Jack White Productions AG konnte durch verkaufsstarke Veröffentlichungen im deutschsprachigen Raum einen kräftigen Zuwachs verbuchen“, teilt das Unternehmen mit. Der Jahresüberschuss der Muttergesellschaft JWP verbesserte sich von minus 177.000 Euro auf über 3,4 Millionen. Weil die so genannten Verlustvorträge damit bis auf 675.000 Euro aufgebraucht seien, könne das Unternehmen voraussichtlich in diesem Jahr erstmals eine Dividende an die Aktionäre ausschütten.





