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Jack White AG schreibt rote Zahlen

Die Jack White Productions AG schloss das erste Quartal des Jahres 2007 nach Umsatzeinbrüchen um rund 50 Prozent mit roten Zahlen ab. Vorstandschef Thomas M. Stein will das Unternehmen nun weiter umbauen, von Berlin nach München verlegen und umbenennen.

Die Jack White Productions (JWP) schloss das erste Quartal des Jahres 2007 nach Umsatzeinbrüchen um rund 50 Prozent mit roten Zahlen ab: Durch Vorleistungen und das geringere Geschäftsvolumen sei das Ebit-Ergebnis von einem Plus von mehr als einer Million Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahrs nun auf ein Minus von 642.000 Euro gefallen. „Nach Steuern wies die JWP in den ersten drei Monaten ein Konzern-Ergebnis von minus 557.000 Euro aus“, heißt es aus Berlin. Im Vergleichszeitraum fiel noch ein Plus von 793.000 Euro an. Der Umsatz fiel im ersten Quartal von 3,658 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr nur noch 1,826 Millionen. Hauptgrund sei unter anderem die Entkonsolidierung der amerikanischen HoT JWP Music Inc.

Vorstandschef Thomas M. Stein will das Unternehmen nun weiter umbauen, den Firmensitz von Berlin nach Unterföhring bei München verlegen und mit es einem neuen Namen versehen: Nach der Beteiligung an 313 Music will Stein der JWP-Hauptversammlung am 3. Juli 2007 vorschlagen, „die Firma in 313 Music JWP AG“ umzubenennen: „Mit den Beschlüssen demonstrieren wir die eingeleitete Neuausrichtung unserer Gesellschaft und machen deutlich, dass wir großes Potenzial in der Zusammenarbeit mit 313 Music sehen.“

So rechnet Stein unter anderem dank Einnahmen aus dem Management-Geschäft von 313 Music – unter anderem mit „DSDS“-Sieger Mark Medlock – „mit einer leichten Umsatzsteigerung in der AG“. Im Konzern – also inklusive des US-Geschäfts – werde ab dem zweiten Halbjahr ein Zuwachs erwartet.

Dazu beitragen sollen unter anderem aktuelle und neue Projekte von Hansi Hinterseer, Ireen Sheer, Die Firma oder der früheren „DSDS“-Gewinnerin Elli.

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