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iTunes wird in Japan nach vier Tagen zum Downloadmillionär

Trotz uneinheitlicher Preise und einem lückenhaften Repertoire-Angebot wiederholt der iTunes Music Store auch in Japan die Erfolgsgeschichte der letzten zwei Jahre. Innerhalb von vier Tagen verkaufte Apples Downloadshop mehr als eine Million Songs.

Trotz uneinheitlicher Preise und einem lückenhaften Repertoire-Angebot wiederholt der iTunes Music Store auch in Japan die Erfolgsgeschichte der letzten zwei Jahre. Innerhalb von vier Tagen verkaufte Apples Downloadshop mehr als eine Million Songs.

„iTunes ist in nur vier Tagen Japans Onlinemusikshop Nummer eins geworden“, frohlockte Apple-CEO Steve Jobs angesichts des Raketenstarts seines Angebots. „In diesen vier Tagen hat iTunes doppelt so viele Songs verkauft wie alle anderen Onlinemusikdienste in Japan zusammen in einem Monat verkaufen.“ Die meistverkauften Titel stammen dabei von japanischen Künstlern: Den erfolgreichsten Song verzeichnet nach vier Tagen Def Tech, das Bestseller-Album von Ulfuls.

Das seit Monaten erwartete Apple-Angebot überflügelt damit das von Sony und Sony Music Japan unterstützte Downloadprojekt Mora, das auch den Musikshop von Yahoo! Japan beliefert. Da sich Sony im Heimatmarkt offenbar nicht noch mehr blamieren wollte, als im Rest der Welt, wo Apples iPod den Sony-Geräten keine Chance lässt, versagte der Konzern bislang Downloadlizenzen für den Apple-Store. Zu den Kataloglücken trägt auch die Abwesenheit von Titeln aus den Programmen von Warner Music Japan und Victor Entertainment bei.

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