Rund drei Monate nach dem Start der Euro-iTunes-Shops und etwa zwei Monate nachdem sich Apple mit den Independent-Labels über Vertriebskonditionen geeinigt hat, ist die Unzufriedenheit bei einigen Labels noch immer hoch. Viele beklagen, dass ihr Repertoire nicht wie gewünscht im digitalen Regal steht. Laut der Tageszeitung „The Guardian“ warten tausende Titel weiterhin darauf, wie vereinbart im iTunes Music Store angeboten zu werden. Label-Vertreter seien „frustriert“ über die Zusammenarbeit mit Apple. Firmen wie Ninja Tune oder Domino beschweren sich, dass sie seit dem Lizenzabschluss mit Apple „ignoriert“ würden. Und bei der Chrysalis Music Group hat CEO Jeremy Lascelles bislang keine Verträge von Apple vorliegen, obwohl er sie bereits mehrfach angefordert hat. „Es ist für mich einfach unverständlich, dass es sich ein Unternehmen, das als Wegbereiter dieser neuen Vertriebstechnologie gilt, nicht zur obersten Priorität macht, sich besser nach den Bedürfnissen der unabhängigen Labels auszurichten“, beschwert sich Domino-Chef Harry Martin. In der britischen iTunes-Filiale fehlen derzeit Top-Hits wie die aktuelle Nummer eins von Eric Prydz oder Songs von Franz Ferdinand, Ty, Elvis Costello oder Roots Manuva. Ein Apple-Sprecher beschwichtigte: „Wir arbeiten daran, die Musik der genannten Labels und der hundert anderen Firmen so schnell wie möglich live zu schalten.“
iTunes UK bleibt in der Indie-Kritik
Rund drei Monate nach dem Start der Euro-iTunes-Shops und etwa zwei Monate nachdem sich Apple mit den Independent-Labels über Vertriebskonditionen geeinigt hat, ist die Unzufriedenheit bei einigen Labels noch immer hoch. Viele beklagen, dass ihr Repertoire nicht wie gewünscht im digitalen Regal steht.





