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iTunes tastet sich zum Abomodell vor

Offiziell will Apple-Chef Steve Jobs von Subskriptionsangeboten im Downloadverkauf nichts wissen. Doch in den USA bewegt sich der iTunes Music Store vorsichtig in genau diese Richtung.

Offiziell will Apple-Chef Steve Jobs von Subskriptionsangeboten im Downloadverkauf nichts wissen. Doch in den USA bewegt sich der iTunes Music Store vorsichtig in genau diese Richtung. Der marktführende Downloadshop bietet seit dieser Woche erstmals Inhalte im Abonnement an. Das Konzept nennt sich Multi-Pass und ermöglicht Kunden der TV-Shows „The Daily Show with Jon Stewart“ und „The Colbert Report“ an 16 Folgen en bloc zu erwerben.

Normalerweise kostet ein Videoclip 1,99 Dollar, im Paket zahlt man nur 9,99 Dollar. Dabei lädt iTunes die Dateien bei Verfügbarkeit automatisch herunter. Den Multi-Pass bietet Apple in Kooperation mit dem Fernsehsender Comedy Central an, auf dem pro Woche jeweils vier der Shows laufen. Besonders die „Daily Show“, mit ihren Pseudonachrichten, ist seit einiger Zeit der humoristische Quotenrenner schlechthin, Jon Stewart durfte deshalb in diesem Jahr sogar die Oscar-Verleihung moderieren.

Wie weit bei Apple die Pläne zur Ausweitung dieses Subskriptionsmodells gediehen sind, und ob es auch beim Musikverkauf zu ähnlichen Angeboten kommen wird, ist derzeit völlig unklar.