Bei der Auseinandersetzung um die Vergütung der Indie-Firmen beim europäischen iTunes-Shop führten Aussagen von Apple-Chef Steve Jobs zum Eklat, der die Indies der Lüge bezichtigte. „Wir bieten den Indies die gleiche Vergütung wie den Majors – und wenn sie das Gegenteil behaupten, lügen sie“, erklärte Jobs. Seiner Äußerung vorausgegangen war erneute scharfe Kritik aus den Reihen der Indie-Firmen, die nach wie vor einen ihrer Meinung nach ungerechten Vertrag mit Apples europäischem Download-Shop ablehnen. Angeblich bot Apple nur ein auf drei Jahre festgeschriebenes Anteilfixum pro Download in Höhe von 64 Cent. Dies hätte bedeutet, dass die Rechteinhaber auch nach möglichen Preiserhöhungen im iTunes Music Store nicht mehr Geld bekommen. Dem Vernehmen nach hat die Computerfirma ein neues Angebot unterbreitet, auf das die unabhängigen Firmen jedoch nicht eingehen wollten. So erklärte Verhandlungsführer Martin Mills, CEO Beggars Banquet: „Apple war vier Jahre lang der David gegen Microsofts Goliath. Nun spielen sie Goliath gegen unseren David.“ Darauf erwiderte Jobs, dass Apple bereits Verträge mit Dutzenden von Indie-Firmen abgeschlossen habe.
iTunes-Streit zwischen Indies und Apple eskaliert
Bei der Auseinandersetzung um die Vergütung der Indie-Firmen beim europäischen iTunes-Shop führten Aussagen von Apple-Chef Steve Jobs zum Eklat, der die Indies der Lüge bezichtigte.






