Wenn der iTunes Store ab Mai für die DRM-freien Downloads von EMI-Künstlern seine Preise pro Song anhebt, werden sowohl Apple als auch EMI mehr einnehmen. Wie die 30 Cent Aufpreis verteilt werden, dürfte auch für andere Firmen interessant sein.
Offiziell gibt es dazu von beiden Seiten bislang keine Informationen, doch es heißt, Apple werde aufgrund eines angeblich fünf Millionen Dollar großen Vorschusses an die Briten stärker von der Verteuerung profitieren. Bislang gilt, dass die Labels von den 99 Cents durchschnittlich 70 Prozent – also 69,3 Cents – erhalten, der Rest verbleibt bei Apple.
Dem Vernehmen nach wird EMI von den 1,29 Dollar, die künftig für Downloads ohne Kopiersperre anfallen, zehn Cents mehr bekommen – also 79,3 Cents. Damit steigt der iTunes-Anteil auf 49,7 Cents, oder umgerechnet 36 Prozent des VK. Dies gilt jedoch nur in den USA, wo keine Mehrwertsteuer auf den Downloadverkauf erhoben wird.
In Deutschland müssen sich die Geschäftspartner abzüglich 19 Prozent MwSt. bei einem 99-Cent-Download den Nettobetrag von rund 83,2 Cent teilen. Beim VK von 1,29 Euro gilt es künftig eine Verteilung des Nettopreises von gut 1,08 Euro festzulegen. Unklar ist bisher auch, ob die Umsatzanteile abhängig von einem Vorschuss zugewiesen werden.





