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iTunes-Nutzer verklagt Apple wegen Wettbewerbsverzerrung

Ein US-Bürger will Apple wegen Wettbewerbsverzerrung vor Gericht bringen. Er wirft dem Konzern vor, mit der iTunes-Plattform die Wahlfreiheit der Nutzer beim Kauf tragbarer Player zu beschneiden.

Der US-Bürger Thomas Slattery will Apple wegen Wettbewerbsverzerrung vor Gericht bringen. Er wirft dem Konzern vor, mit der proprietären iTunes-Plattform und dem dort genutzten DRM-System die Wahlfreiheit der Nutzer beim Kauf tragbarer Player zu beschneiden. Vor einem kalifornischen Gericht klagt er nun, von dem Unternehmen geradezu dazu gezwungen worden zu sein, einen iPod zu erstehen, um die im iTunes-Store gekaufte Musik hören zu können. Um Apple mit seiner Klage in Bedrängnis zu bringen, muss Slattery nun versuchen, dem Unternehmen von Steve Jobs eine Monopolstellung und deren bewusste Ausnutzung im Wettbewerb mit anderen Firmen nachzuweisen. Das dürfte allerdings schwer fallen: Zwar dominiert Apple mit seinem iTunes-Shop und mit seinen iPods das mobile Musikgeschäft nach Marktanteilen, allerdings lizenzierte das Unternehmen seine Player bzw. sein DRM-System bereits an HP und an Motorola.