Dass der iPod und iTunes die Art des Musikkonsums für Millionen von Menschen grundlegend verändert, ist kein Geheimnis. Welche Nutzungsgewohnheiten die Kunden dieser Apple-Produkte tatsächlich entwickelt haben, zeigen nun zwei Untersuchungen. Die erste stammt von Nielsen NetRatings und belegt mit Zahlen, was nur wenige verwundern dürfte: Der Besucheransturm auf den iTunes Music Store ist innerhalb eines Jahres um 240 Prozent gestiegen. Im Dezember 2004 surften 6,1 Mio. User zu Apples Downloadshop, ein Jahr später waren es bereits 20,7 Mio. Damit erreicht der iTunes Store knapp 14 Prozent der so genannten „aktiven weltweiten Internetbevölkerung“. 54 Prozent der iTunes-Besucher sind männlich, die Hauptzielgruppe ist zwischen zwölf und 17 Jahre alt.
Nielsen untersuchte auch, welche Produkte iTunes-Nutzer sonst noch bevorzugen: So sind z.B. Autos der Marke VW bei iTunern am beliebtesten, gefolgt von der Konzernschwester Audi und Subaru. Anhand des weiteren Medienkonsum erkennt man, dass die Nielsen-Erfassung sich hauptsächlich auf US-Nutzer stützt: Zu den meist gelesen Magazinen zählen „Wired“, „Rolling Stone“ und „FHM“. Des iTunes-Nutzers liebste TV-Sender sind Cartoon Network, HBO und BBC America.
Weitere Details fand XTN Data heraus: Demnach laden iPod-Besitzer weniger in P2P-Netzen herunter als der typische Downloader. Ein Viertel der Befragten, die regelmäßig Musik aus dem Internet beziehen, gab an, dies auch illegal per Filesharing zu tun. Unter iPod-Besitzern ist dieser Anteil nur sieben Prozent stark. Obendrein kauft der iPod-Besitzer monatlich 2,26 CDs und damit 25 Prozent mehr als der durchschnittliche Musikkonsument.





