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iTunes expandiert digitales Schaufenster in die Bebo-Welt

Apple kooperiert erstmals direkt mit einer Social-Networking-Plattform. Britische und irische Nutzer von Bebo können künftig bei iTunes einkaufen, ohne dabei die Webseiten des Portals zu verlassen.

Apple kooperiert erstmals direkt mit einer Social-Networking-Plattform. Britische und irische Nutzer von Bebo können künftig bei iTunes einkaufen, ohne dabei die Webseiten des Portals zu verlassen.

Bebo-Nutzer, die sich auf der Profil-Seite eines Acts umsehen, können dort direkt Downloads über eine Verknüpfung in den iTunes Store kaufen, sofern der Künstler sein Repertoire über iTunes vertreibt. Von dieser Kooperation profitieren zunächst die rund 8,8 Mio. Bebo-Nutzer in Großbritannien und Irland. Sollte sich dieser Test als erfolgreich erweisen, wollen Apple und Bebo das Konzept für alle weltweit 33 Mio. Nutzer verfügbar machen.

Apple erhofft sich dadurch mehr Zuspruch in der Zielgruppe der 16- bis 24-Jährigen, die viel Zeit im Internet verbringt – bislang allerdings weniger zum Musikkaufen als zum illegalen Downloaden. Über die Kooperation werden Bebo-Nutzern künftig auch weniger bekannte Acts vorgestellt, von denen es eine „Single of the Week“ kostenlos geben soll.

Ob Bebo an den Verkaufserlösen beteiligt wird, ist nicht bekannt. Das iTunes-Affiliates-Programm sichert Verkaufspartnern an sich fünf Prozent der Umsätze zu.

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