Der italienische Branchenverband FIMI schloss das erste Halbjahr 2002 mit einem Minus ab: Die Zahl der verkauften Tonträger sank um rund 9,6 Prozent auf knapp 20,4 Millionen Exemplare, die Umsätze gingen um rund sieben Prozent auf weniger als 150 Millionen Euro zurück. Vor allem Rückgänge beim Longplay-Absatz trugen zum Minus bei: Obwohl immer noch jedes zehnte Album in Italien als MC über den Tresen ging, brach dieses Format um nahezu 48 Prozent ein. Der Verkauf von CD-Alben ging dagegen um weniger als fünf Prozent zurück. Beim Repertoire verbuchten VÖs internationaler Acts mit einem Minus von fast 15 Prozent nach Stückzahlen höhere Rückgänge als Titel aus nationaler Produktion, die gut fünf Prozent weniger verkauften. Bei Compilations brach die Zahl der verkauften Kopplungen mit internationalen Acts um mehr als 33 Prozent ein, nationale Compilations brachten es dagegen auf Zuwächse von fast 22 Prozent nach Stückzahlen und fast 50 Prozent nach Umsätzen.
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