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Island Def Jam ködert Dupri

Spätestens seit der Managementumbildung bei EMI gilt das Schicksal von Jermaine Dupri als fraglich. Nun scheint es, als ob der bisherige Urban-Chef von Virgin U.S. bald die Seiten wechseln wird.

Spätestens seit der Managementumbildung bei EMI gilt das Schicksal von Jermaine Dupri als fraglich. Nun scheint es, als ob der bisherige Urban-Chef von Virgin U.S. bald die Seiten wechseln wird.

Seit Oktober 2006 kursieren in der Branche Gerüchte über seinen baldigen Abschied von EMI, doch im Vorfeld der Kündigungen von Alain Lévy, David Munns und Andrew Slater schien die Vertragsauflösung ins Stocken geraten zu sein. Nun berichten US-Medien von einer Annährung zwischen Dupri und der Universal-Repertoiredivision Island Def Jam.

Noch drehen sich die Verhandlungen um die Position und die Aufgabenbereiche, die Dupri bei Universal übernehmen könnte. Sollten sich beide Seiten einig werden, käme es zu einem Wiedersehen: Antonio „L.A.“ Reid, Chef von Island Def Jam, arbeitete bereits früher – in seiner Zeit als Leiter von Arista Records – mit Dupri und dessen Label So So Def zusammen.

Als Produzent gilt Dupri seit Jahren als erste Wahl, mit seiner Arbeit an Ushers „Confessions“ und Mariah Careys „The Emancipation Of Mimi“ sorgte er 2004 und 2005 für das jeweils meistverkaufte Album in den USA. Doch in seiner Managementrolle bei EMI ließ Dupri durchschlagende Erfolge vermissen.

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