Recorded & Publishing

Irische Branche kann Uploadern einheizen

Die irische Musikindustrie ist auf dem Weg zu Klagen gegen illegale Uploader einen Schritt weiter. Vor dem High Court in Dublin lenkten die Internet Service Provider Eircom und BT Ireland im Streit mit der Branche ein.

Die irische Musikindustrie ist auf dem Weg zu Klagen gegen illegale Uploader in P2P-Netzwerken einen Schritt weiter. Vor dem High Court in Dublin lenkten die Internet Service Provider Eircom und BT Ireland im Streit mit der Irish Recorded Music Association (IRMA) ein. Es ging um die Herausgabe von Nutzerdaten. Wie bereits bei vergleichbaren Fällen in vielen anderen Ländern, müssen die Labels erst die Identitäten von verdächtigten IP-Adressen aufdecken.

Nun sollen zunächst die 17 hartnäckigsten Onlinepiraten der grünen Insel identifiziert und verklagt werden. Sechs der Verdächtigten sollen jeweils mehr als 2000 Musikstücke online zur Verfügung gestellt haben, so die IRMA. Auch in Irland macht die Musikwirtschaft die Nutzung von P2P-Systemen für die Einbrüche bei den Verkaufszahlen verantwortlich. Zwischen 2001 und 2004 schrumpfte der Umsatz der IRMA-Mitglieder um rund 19 Prozent.

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