In die irischen Singles-Charts fließen künftig auch digitale Verkäufe mit ein. Ab Juli 2006 berücksichtigt der irische Phonoverband IRMA auch die von acht Downloadshops gemeldeten Verkaufszahlen für die Aufstellung der Hitlisten. Einbezogen werden die Angebote von iTunes, Vodafone, Sony Connect, MyCokeMusic, Bleep, Eircom Music Club, Wippit und easyMusic.
Seit dem Beginn der Zählungen im Jahr 1962 hatten stets nur die physischen Verkäufe von etwa 400 ausgewählten Plattenläden Eingang in die Charts-Berechnung gefunden. Eine Rolle mag bei der Entscheidung auch der Erfolg der Gruppe Gnarls Barkley gespielt haben, die mit ihrer Single „Crazy“ ausschließlich durch Downloadverläufe auf Platz eins der offiziellen britischen Singles-Charts gelandet war. Die digitalen Verkäufe tragen in Irland nach IRMA-Angaben mit etwa 14 Prozent zum Gesamtvolumen des Tonträgermarkts bei.





