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iPod-Nutzer zahlen kaum für Downloads

Mehr als 80 Prozent der europäischen iPod-Besitzer zahlen keinen Cent für ihre auf dem Gerät abgespielten Musikdateien. Und nur 17 Prozent kaufen wenigsten einmal im Monat Musik am digitalen Tresen.

Mehr als 80 Prozent der europäischen iPod-Besitzer zahlen keinen Cent für ihre auf dem Gerät abgespielten Musikdateien. Und nur 17 Prozent kaufen wenigsten einmal im Monat Musik am digitalen Tresen.

Nach den Ergebnissen einer Studie der Marktforscher von JupiterResearch laden 30 Prozent der iPod-Nutzer illegal Musik und 23 Prozent nicht lizenzierte Videos aus dem Netz herunter. Unter den Besitzern anderer tragbarer Musikplayer greifen 35 Prozent auf den Service nicht lizenzierter Downloadportale zurück. „Kostenlose Downloads – legal oder nicht – überwiegen die bezahlten Tracks bei Weitem“, erklärt Mark Mulligan, Vice President and Research Director Jupiter Research. „Unsere Forschungsergebisse widerlegen vor allem die These, dass sich der Absatz von MP3-Playern, einschließlich iPods, direkt in digitale Musikverkäufe ummünzen lässt.“

Apple hat über seinen iTunes Store bisher gut 200 Millionen Tracks in Europa verkauft. Im September 2005 lag die Zahl noch bei 70 Millionen. Die Studie verweist jedoch darauf, dass weltweit pro iPod lediglich 20 Musikstücke verkauft wurden – ein bescheidenes Verhältnis angesichts der Vielzahl an Songs, die die Besitzer auf ihren Geräten gespeichert haben. Das Gesamtvolumen des europäischen Musikdownloadmarktes schätzen die Marktforscher zum Ende des Jahres 2006 auf insgesamt 385 Millionen Euro. 2005 lag die Zahl bei 192 Millionen Euro.

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