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iPod nano sorgt für Ärger

Apples neuer Mini-Musikplayer, der iPod nano, bringt seinen Hersteller kurz nach der Markteinführung in Schwierigkeiten. Einige Käufer des Geräts haben Klage gegen Apple eingereicht, da ihrer Ansicht nach der Bildschirm des Players zu schnell durch den einfachen Gebrauch zerkratzt werde.

Apples neuer Mini-Musikplayer, der iPod nano, bringt seinen Hersteller kurz nach der Markteinführung in Schwierigkeiten. Einige Käufer des Geräts haben Klage gegen Apple eingereicht, da ihrer Ansicht nach der Bildschirm des Players zu schnell durch den einfachen Gebrauch zerkratzt werde. Bereits kurz nach dem Produktstart tauschte Apple Geräte aus, da der iPod nano Akku-Probleme offenbarte. Wie der „Spiegel“ berichtet, klagen die Käufer, dass das Unternehmen bereits vor der Markteinführung von den Problemen gewusst habe und den iPod nano mit einem weniger robusten Display ausgerüstet habe als seine Vorgänger. Zudem habe das Unternehmen für den Tausch des Players, bei dem sie ebenfalls ein fehlerhaftes Gerät erhalten hätten, eine Gebühr von 25 Dollar berechnet.

Nun klagen die Käufer und wollen so die Rückerstattung der Gebühr, die Anschaffungskosten des Geräts sowie Schadensersatz von Apple durchsetzen. „Anstatt den Design-Fehler zuzugeben, als die Konsumenten sich auf breiter Front zu beschweren begannen, verschleierte Apple den Defekt und riet den Klägern, zusätzliche Ausrüstung zu erwerben, um den Bildschirm vor exzessivem Zerkratzen zu schützen“, heißt es dem „Spiegel“ zufolge in der Beschwerde. Apple habe im September zugegeben, dass ein sehr kleiner Teil der Geräte unzulängliche Displays enthalte. Dafür sei allerdings ein Zulieferer verantwortlich, ein genereller Fehler im Design sei definitiv nicht vorhanden.

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