Mit vier Monaten Verspätung bringt Apple am 24. Juli seinen günstigeren Digitalplayer iPod mini auch außerhalb der USA auf den Markt. Bereits im April hätte der kleine Bruder des regulären iPod eigentlich auf den Markt kommen sollen, doch Zulieferer Hitachi konnte die Festplatten mit 4 Gigabyte Speicherplatz für rund 1000 Songs nicht schnell genug herstellen. Die Nachfrage in den USA war einfach zu groß. Nun hofft der Computer-Hersteller, mit seinem neuen Produkt die Konkurrenz mit ihren Billig-Playern weiter in Schach halten zu können. Bislang verfügt Apple über einen Marktanteil von etwa 50 Prozent in diesem Segment, doch Hersteller wie Rio, Creative, Dell oder zuletzt Sony holen mit preisgünstigen Modellen auf. Der iPod mini ist dennoch kein Sonderangebot: 249 Euro soll das Gerät in Deutschland kosten, günstiger zwar als in Frankreich (279 Euro) und Großbritannien (umgerechnet 332 Euro), aber deutlich teurer als im Herkunftsland USA: Dort kostet der Player 249 Dollar, beim heutigen Kurs sind das 201,44 Euro.
In Deutschland trifft der digitale mini zur Markteinführung zudem auf einen automobilen Mini. Apple lädt nämlich zur Produktvorstellung in München in den BMW Group Pavillon am Lenbachplatz. Dort wird Holger Niederländer, verantwortlicher Produktmanager von Apple Deutschland, das Gerät und die Peripherie-Angebote des Herstellers flankiert vom Mini Cooper und dem Mini Cabrio präsentieren. Das Fahrzeug aus dem BMW-Stall verfügt über einen iPod-Anschluss, BMW und Apple kooperieren seit einiger Zeit.






