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Interscope Geffen A&M will ins Getränkegeschäft

Nach Warner will nun auch die Universal-Division Interscope Geffen A&M (IGA) in Geschäftsbereichen wildern, in denen Labels bislang nicht vertreten waren. Zusammen mit Drinks Americas sollen Getränke vermarktet werden, die mit Namen und Bildern von IGA-Stars wie den Pussycat Dolls versehen sind.

Nach der Warner Music Group will nun auch die Universal-Repertoiredivision Interscope Geffen A&M (IGA) in Geschäftsbereichen wildern, in denen Labels bislang nicht vertreten waren. Zusammen mit der Firma Drinks Americas Holdings sollen künftig Getränke vermarktet werden, die mit den Namen und Bildern von IGA-Stars versehen sind.

Drinks Americas hat in der Vergangenheit bereits Produkte wie den Donald Trump Wodka, den Old Whiskey River von Willie Nelson und diverse Säfte mit Paul-Newman-Logo erfolgreich im US-Markt platziert. Nun sollen neue Drinks – mit und ohne Alkohol – in Kooperation mit IGA-Künstlern wie Sting, Eminem, Gwen Stefani oder 50 Cent entstehen.

Dafür muss die Labelgruppe allerdings im Einzelfall erst noch die Rechte mit ihren Acts klären. In der Regel machen schließlich die Manager der Künstler derlei Deals. Erste Ergebnisse der Koop mit Drinks Americas dürften daher wohl bei den Pussycat Dolls zu erwarten sein. Für die aus Ex-Models gecastete Formation hatte sich IGA schon vorab sämtliche Verwertungsrechte gesichert. Das Marketing für die noch zu entwickelnden Produkte wollen IGA und Drinks Americas dann gemeinsam angehen.

Warner Music hatte erst vor Kurzem ebenfalls die Ausdehnung der Geschäfte jenseits von Musikveröffentlichungen angekündigt und dafür die Brand Asset Group gegründet. Die Logik hinter diesen Aktivitäten ist offensichtlich: Solange der Absatz von Tonträgern weiter schrumpft, müssen neue Umsatzquellen erschlossen werden. Bei der IGA gibt man dies auch unumwunden zu: Laut Marketing- und Vertriebschef Steve Berman ist der Vertrag mit Drinks Americas eine „Antwort auf die sich rasant wandelnde Landschaft im Tonträgergeschäft“.

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