Immer mehr verärgerte Konsumten äußern ihren Unmut über die von den Plattenfirmen eingeführten CD-Kopierschutztechnologien. Als Forum für ihre Proteste dienen zwei Websites zum Thema. Die US-Homepage www.fatchucks.com präsentiert eine ausführliche Liste von CDs, die mit einem Kopierschutz ausgestattet sind, und ruft Käufer einer solchen CD auf, den Tonträger umgehend wieder zurückzugeben, um den Plattenfirmen zu verdeutlichen „dass die Kunden nicht bereit sind, für minderwertige CDs zu bezahlen“, wie die Betreiber der Site erklären. Europäische Konsumten machen ihrem Unmut auf der von der Campaign For Digital Rights initiierten Website www.uk.eurorights.org Luft. Die Kopierschutztechnologien verhinderten ein Kopieren der CD und nähmen den Konsumenten damit auch die Möglichkeit, sich Privatkopien zu erstellen, oder einzelne Tracks für persönliche Compilations zu überspielen. In einigen Fällen konnten kopiergeschützte CDs auch nicht mehr in Auto-Stereoanlagen, tragbaren CD-Spielern, DVD-Playern und Computerlaufwerken abgespielt werden. Viele Konsumenten sehen darin eine unzulässige Beschneidung ihrer Nutzungsrechte, vor allem auch deshalb, weil die Plattenfirmen es bisher versäumt hätten, auf CD-Covers auf einen vorhandenen Kopierschutz hinzuweisen. „Wenn die Plattenfirmen mit Kopierschutz-Technologien experimentieren wollen, können sie das gerne in ihren Laboratorien tun“, erklärte ein Sprecher der Campaign For Digital Rights. „Das darf aber nicht auf Kosten der Konsumenten passieren. Und wenn sie solche CDs verkaufen wollen, dann müssen sie auch deutlich darauf hinweisen. Unser oberstes Ziel ist, diese Praktiken umgehend zu stoppen.“ In den USA und in reichten bereits verärgerte CD-Käufer Klage gegen die Plattenindustrie wegen entsprechender Kopierschutz-Technologien ein.
Internationaler Protest gegen CD-Kopierschutz
Immer mehr verärgerte Konsumten äußern ihren Unmut über die von den Plattenfirmen eingeführten CD-Kopierschutztechnologien.





