Rund 100 Teilnehmer fanden sich beim Interactive-Entertainment-Businessforum am 30. Juni und 1. Juli 2004 ein. Veranstaltet wurde es von der MBA Media -Business Academy und Entertainment Media in Kooperation mit dem VUD – Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland. Neben Repräsentanten der Publisher, Entwickler, Systemdienstleister und des Handels waren auch Vertreter der Mobile-Industrie zugegen, darunter Hardwarehersteller sowie Provider wie Vodafone und O2. Dirk Hemmerden, Leiter Vodafone live!, widmete sich der Frage, inwieweit UMTS den Mobile-Entertainment-Markt verändert und welche Inhalte zukünftig gefragt sein werden. Dr. Thomas Wiemers, Vice President Applications & Siemens Mobile-Information and Communication Mobile (ICM), gab zu bedenken, dass Mobile-Dienste und -Services exakt auf das Handy zugeschnitten sein müssen, denn nur so hätten sie Aussicht auf Erfolg: Mobile Anwendungen müssten „evolutionär“ konzipiert sein und die Verbraucher Schritt für Schritt an Neues heranführen.
Der rote Faden der Veranstaltung war das Thema Medienkonvergenz: Im noch jungen Markt Mobile Entertainment treffen bislang unabhängig voneinander operierende Industrien aufeinander, die das neue Geschäftsfeld auf partnerschaftlicher Basis bearbeiten müssen. Tilo Bonow, Pressesprecher der Jamba! AG, beschäftigte sich vor diesem Hintergrund mit dem Thema Marketing und Distribution. Die anschließende Paneldiskussion fragte nach den Gewinnern der Zukunft. Das Fazit: Ganz gleich, welche Transaktionsplattformen, Trägermedien oder Endgeräte den Markt dominieren werden, alles steht und fällt mit der Akzeptanz durch den Kunden. Wer diesen mit den richtigen Angeboten für sich gewinnt, wird der Gewinner der Zukunft sein.






