“Unsere Arbeitsweise ist bodenständig, und wir sind keine Traumtänzer“, erklärt Geschäftsführer Waber die positive Firmenbilanz: „Wir versuchen wirtschaftlich mit dem zu arbeiten, was wir haben, und nichts überzustrapazieren.“ Für 2003 rechnet er mit einem Ergebnis, das den Umsatz von 5,5 Millionen Euro vom vergangenen Jahr leicht übertrifft. Gemäß der Firmenphilosophie „Der Künstler kommt zuerst“ waren die Jubiläumsfeiern auf eine Tournee der erfolgreichsten InsideOutMusic-Interpreten begrenzt. Zu den Bands, die immer wieder in den deutschen Album-Charts auftauchen, gehören Spock’s Beard, Symphony X, Steve Hackett und der neue Genesis-Sänger Ray Wilson. Die Verkaufszahlen für Europa und Nordamerika liegen Wabers Angaben zufolge pro Album zwischen 60.000 und 80.000.
Als „größten Glücksgriff“ in der Firmengeschichte bezeichnet der Geschäftsführer den Vertriebsdeal mit SPV. Zu Beginn des Jahres übernahm der Vertrieb mit 51 Prozent sogar die Mehrheit an dem Label. Auch das sei laut Waber eine „richtige Entscheidung“, die auf einem „vertrauensvollen und sehr kollegialem Verhältnis“ basierte, was wiederum die Voraussetzung für die relative Freiheit von InsideOutMusic sei. Die nächsten Jahre will die Firma weiterhin „den Kopf über Wasser halten und den Kunstgedanken in der Musik aufgreifen“.






