“Musik ist nicht nur ein Kulturgut, sondern auch ein wesentlicher Wirtschafts- und Imagefaktor für unser Land“, sagte Dieter Gorny bei der Präsentation des Aufsichtsgremiums in Berlin. Schon die Eröffnungsreden von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und Kulturstaatsminister Bernd Neumann am Vortag hätten klargemacht, dass die Kreativwirtschaft mit ihrer branchenweiten Wertschöpfung von rund 14,5 Milliarden Euro „einer der Leitmärkte für eine künftige europäische Gesellschaft“ sei. Dabei nehme die Musik neben dem Film mit seiner längst etablierten Förderung „eine bedeutende Funktion ein“ und sei „ein Baustein“ für eine noch näher zu bestimmende Kulturinitiative auf nationaler und auf internationaler Ebene, führte Gorny aus. Zunächst aber müssen Strukturen geschaffen werden: Gorny, Präsidiumsmitglied im Deutschen Musikrat und derzeit noch stellvertretender Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz, GVL-Geschäftsführer Peter Zombik fungiert als der Gründungsgeschäftsführer. Zu Gornys Stellvertretern berufen wurden Steffen Kampeter, der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Carsten Schneider, der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
Initiative Musik macht sich an die Arbeit
Zwölf Monate nach der ersten Ankündigung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann erblickte am 20. September die Initiative Musik das Licht der Öffentlichkeit. Der zwölfköpfige Aufsichtsrat um Dieter Gorny arbeitet nun an den Strukturen.






