“Wir können nicht einstimmen in das Gejammer anderer Plattenfirmen“, erklärte Jörn Heinecker im Hamburger Literaturhaus, „im Gegenteil – wir sind sehr zuversichtlich“. Der Umsatz des Unternehmens, das derzeit 35 Mitarbeiter beschäftigt, stieg im vergangenen Jahr um rund drei Prozent. Ziel für 2002 sei es, den Umsatz weiter zu steigern, und nicht, wie andere Firmen, „das Minus zu begrenzen“. Durch das Ende des Talent Independent Service (TIS) wechselten unter anderem die Labels World Circuit, Surfdog und Nois-o-Lution zu Indigo. World Circuit machte den Anfang mit seiner Präsentation: Die Labelmanager Claire McFadden und Matt Robin kündigten an, dass durch den Vertriebswechsel ab dem 4. März erstmals der komplette World-Circuit-Katalog in Deutschland erhältlich sei. Indigo unterstützt die Katalogeinführung mit Anzeigen, einem Gewinnspiel, Pappaufstellern und 20.000 Bonus-CDs, die den regulären Veröffentlichungen der „Buena Vista Social Club“-Reihe beigefügt werden. Schwerpunkt bei Surfdog ist das Debüt-Album der neuen Formation des ehemaligen Metallica-Bassisten Jason Newsted: Echobrain. Es erscheint am 4. März. Außerdem steht im April die Veröffentlichung von „Tweekend“, dem neuen Album von Crystal Method, ins Haus. Indigo setzt zur Promotion für das Thema rund 30.000 Snippet-CDs ein. Etwas früher, am 25. Februar, schickt Nois-O-Lution den Longplayer „Psychopharmacology“ von Firewater ins Rennen. Strange Ways konzentriert sich dagegen auf Wolfsheim: Ein neues Album, das Indigo vergolden will, wird für Juni erwartet, zuvor erscheint im April die DVD „Kompendium“. Und auch der Nachwuchs kommt bei Strange Ways nicht zu kurz: Im März schickt die Plattenfirma das junge Songwritertalent Marie Solheim ins Rennen, die bereits auf der Midem mit einem Showcase für Aufmerksamkeit sorgte. Das Bild von der Vielfältigkeit des über Indigo vertriebenen Repertoires komplettierten Präsentationen der Labels Righteous Babe, Roof Music, Glitterhouse, Conträr und Exil.
Indigo peilt Umsatzsteigerung an
Mit Zuversicht blickt Jörn Heinecker, Geschäftsführer von Indigo, in die kommenden Monate. Er hat allen Grund dazu: Seine Firma konnte im vergangenen Jahr den Umsatz steigern, wie er auf der Vertriebstagung berichtete, zudem kamen mit World Circuit, Surfdog und Nois-o-Lution unlängst starke Labels an Bord.





