Recorded & Publishing

Indigo ist im Plus und will weiter wachsen

Der größte Teil der Branche klagt über Umsatzeinbrüche, bei Indigo haben die Mitarbeiter „keine Lust zu jammern“,so Marketing-Mann Michael Engelhardt. Kein Wunder: Die Firma erzielte zum Halbjahr 2002 ein Umsatz- und Erlösplus von rund drei Prozent.

Der größte Teil der Branche klagt über Umsatzeinbrüche, bei Indigo haben die Mitarbeiter „keine Lust zu jammern“,so Marketing-Mann Michael Engelhardt. Kein Wunder: Die Firma erzielte zum Halbjahr 2002 ein Umsatz- und Erlösplus von rund drei Prozent. Auch das Gesamtjahr will Geschäftsführer Jörn Heinecker mit Zuwächsen abschließen – und das, obwohl die beiden geplanten Top-Themen des Jahres auf 2003 verschoben werden mussten: Die neuen Alben von Ibrahim Ferrer und Wolfsheim erscheinen erst im nächsten Jahr. Dafür konnte Indigo auf der letzten Vertriebstagung andere Highlights verkünden. Mit Delicious Vinyl und Sattva kann der Indie zwei neue Labels im Vertrieb begrüßen. Der New-Age-Spezialist lässt bei Indigo auf weitere Zuwächse hoffen: Label-Star Oliver Shanti verkauft von seinen CDs sechsstellige Stückzahlen allein in Deutschland. Die Sattva-Gründer Heike Schulz und Stefan Hild ziehen sich aus der eigenen Vertriebsarbeit zurück und kümmern sich künftig nur noch um die Repertoire-Pflege. Zudem wird Delicious Vinyl seine Aktivitäten auf europäischer Ebene wieder intensivieren. Geplant sind zunächst Reissues von Tone-Loc und Young MC, danach kommen neue Platten von den HipHop-Acts Fatlip (The Pharcyde) und Buckweed sowie von den Newcomern Alien Breed und Elijah. Für Dilicious Vinyl übernimmt die Indigo-Schwester Yellow die europaweite CD-Fertigung und das Fulfillment. Darüber hinaus freut sich Indigo in den nächsten Wochen über neue Alben der Labels Morr Music und Hausmusik. Thomas Morr und Wolfgang Petters stellten auf der Tagung unter anderem Platten von Guitar und MS. John Soda, einem Nebenprojekt von Micha Acher (The Notwist) und Stefanie Böhm (Couch), vor.