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Indievertriebe erwägen P2P-Lizenzen für LimeWire

Die derzeit für Musikbeschaffung führende P2P-Anwendung LimeWire arbeitet an der Einführung eines Geschäftsmodells. Anders als bei den gefloppten P2P-Legalisierungsversuchen iMesh oder Mashboxx will LimeWire auf den Einsatz von DRM verzichten.

Die derzeit für Musikbeschaffung führende P2P-Anwendung LimeWire arbeitet an der Einführung eines Geschäftsmodells. Anders als bei den P2P-Legalisierungsversuchen von iMesh oder Mashboxx, die inzwischen als gescheitert gelten, will LimeWire auf den Einsatz von DRM verzichten.

Ungeschützte Dateien sollen innerhalb des Netzwerkes für 99 Cent pro Titel verkauft werden. Als Lizenzgeber für ein derartiges Verkaufsmodell sind derzeit nur unabhängige Plattenfirmen im Gespräch. Insider berichten von Verhandlungen zischen LimeWire und den Independentvertrieben The Orchard, IODA und Digital Music Group.

In den ersten Monaten des laufenden Jahres hatte sich Berater Ted Cohen, einst Digitalexperte bei EMI, branchenintern für das Modell von LimeWire stark gemacht. Mit einem Gastkommentar im „Billboard“ rief Cohen die Rechteinhaber vor Kurzem dazu auf, dem Vertrieb per P2P eine Chance zu geben.

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