Das weltweite Netzwerk der unabhängigen Musikunternehmen hat sich auf einen Aufsichtsrat verständigt, der die Geschicke der Lizenzplattform Merlin zunächst auf Interim-Basis mitbestimmen soll. Unter anderem vertritt !K7-Chef und VUT-Vorstandsmitglied Horst Weidenmüller die Interessen der europäischen Independents.
Außerdem ins Board der Lizenzplattform berufen, die im Rahmen der Midem 2007 von den unabhängigen Musikunternehmen der Öffentlichkeit präsentiert wurde: Tom Silverman (AI2M, Tommy Boy) und Glen A. Barros (Concord Music Group) für die USA, Martin Mills (Impala, Beggars Group) und Michel Lambot (PIAS) für Europa, Takeshi Kamide (MS Entertainment) und Mark Kneebone (IMNZ, Tarduz Music) für die übrige Welt und Alison Wenham (WIN, AIM) und Merlin-CEO Charles Caldas als überregionale Vertreter.
„Wir haben eine großartige Gruppe erfahrener Branchenprofis aus vielen Territorien gefunden, deren Engagement es Merlin möglich machen soll, seine Tätigkeiten so schnell wie möglich aufzunehmen“, meinte Caldas. Er selbst will seinen Umzug von Australien nach London am 23. April abgeschlossen haben und dort als zentrale Merlin-Anlaufstelle fungieren.
Kurz nach Bekanntgabe der Merlin-Initiative hatte die Plattform mit einem ersten Deal mit SnoCap für Aufsehen gesorgt. Noch mehr in den Fokus des Interesses geriet Merlin aber im Zuge der Übernahmebestrebungen von Warner Music: Unter anderem im Gegenzug für eine finanzielle Unterstützung Merlins hatte sich Warner die Rückendeckung der Independents für seine EMI-Kaufofferte gesichert.






