Am 11. Dezember trafen sich Vertreter von deutschen Indie-Labels in Berlin, um über eine eigene, gemeinsame Download-Plattform zu diskutieren. Unter dem Arbeitstitel „IndieBase“ wollen Teilnehmer wie Matthias Roeingh alias Dr. Motte, Sascha Ring vom Label Shitkatapult, Corin Arnold von Dangerous Drums, Oliver Stern von Sender Records und Stephan Ebert von Divinyl Records ein gemeinsames Download-Portal schaffen, an dem möglichst alle deutschen Indie-Labels beteiligt sein sollen. In einem Protokoll dokumentieren die Veranstalter das Bestreben aller interessierten deutschen Indie-Labels, sich zusammenzuschließen und ein gemeinsames Downloadportal mit zentralem Content-Management-System und dezentralem Audioserver zu bilden. In einer Rede erklärte Dr. Motte, dass er 30 Labels kenne, die sich für einen derartigen Zusammenschluss engagieren würden. Offene Fragen zum Portal betrafen Bereiche wie die Rechtsform des Zusammenschlusses, Audiodateitypen, Abrechnung/Inkasso, Verträge, Digital Right Management, Marketing, einen Businessplan, Finanzierung, Tagesgeschäft, GEMA und anfallende Kosten. Zudem wägen die Indies noch ab, ob Verlage und Vertriebe mit einbezogen werden sollen. Bei einem Workshop im Januar sollen die nächsten Schritte geplant werden.
Independent-Labels basteln an eigenem Download-Portal
Am 11. Dezember trafen sich Vertreter von deutschen Indie-Labels in Berlin, um über eine eigene, gemeinsame Download-Plattform zu diskutieren.





