“Die Entwicklung bei den Musik-DVDs geht langsam, aber beständig nach oben“, prognostiziert Bernhard Rössle, CEO Record Department bei der Firma in-akustik. Während die CD stagniere, sei bei der DVD noch ein enormes Wachstumspotenzial zu spüren, so Rössle. Dies gelte auch für in-akustik, wo er als Potenzial ein Plus in Höhe von 20 Prozent sieht. Dazu sollen die neuen Titel beitragen, die das Unternehmen bis Ende des Jahres noch veröffentlichen wird.
Live-Auftritte stehen neben Dokumentationen wie „Rage – A History of Westcoast Punk“ oder „Dancing Barefoot“, der Geschichte der CBGBs Bands, bei in-akustik im Vordergrund. Diese erhalten jedoch zusätzliche Features wie Interviews, Biografien oder Diskografien. Dies trifft auch auf die aufwendig gestaltete Reihe zu der SWR-Fernsehsendung „ohne Filter – live“ zu. Nach der Veröffentlichungen von unter anderem Curtis Mayfield stehen im November neue Titel von der Band America und dem Blueser Duke Robillard im Regal.
Fasziniert ist Rössle vor allem vom neuen Mix auf dem DVD-Album, das das letztjährige Konzert von Bill Wyman“s Rhythm Kings für die Reihe zeigt. Hinzukommen zwei weitere TV-Serien, die in-akustik auf mehreren DVDs wieder zugänglich macht: Neben „Musikladen“, dem Nachfolger des „Beat Club“, hat die Firma mehrere Folgen der Serie „Superdrumming“ zusammengestellt. Hier traten in den 80er Jahren Schlagzeuglegenden wie Ian Paice oder Simon Phillips auf, um mit weiteren Topmusikern zu jammen.
Und auch die erfolgreichsten Titel der Firma stammen aus dem Fernsehen – mit den Wiederveröffentlichungen des „Beat Club“ auf zehn DVDs habe in-aktustik euphorische Reaktionen erzielt: „Die Leute sind begeistert“, resümiert Rössle.





