Recorded & Publishing

in-akustik ändert Preise für SACDs

Der Independent-Vertrieb in-akustik einigte sich mit seinen Labelpartnern darauf, die Preise von SACDs zu reduzieren.

Der Independent-Vertrieb in-akustik einigte sich mit seinen Labelpartnern darauf, die Preise von Super Audio CDs (SACD) zu reduzieren. Ab dem 1. August will das Unternehmen die Preisgestaltung für das hochauflösende Format „dem Marktniveau anpassen“, teilt in-akustik mit. Und Bodo Jacoby, Labelmanager in-akustik, erklärt: „Wir freuen uns, dass sich unsere vornehmlich amerikanischen Labelpartner sehr offen mit der Preisproblematik in Deutschland auseinandergesetzt haben. Und trotz des für sie derzeit extrem ungünstigen Dollar-Kurses erklären sie sich bereit, mit uns zusammen an der weiteren Etablierung dieses Formates zu arbeiten.“ Nach eigenen Angaben erzielt in-akustik beim SACD-Repertoire in Deutschland 18 Prozent und landet damit hinter Sony Music mit einem Marktanteil von 48 Prozent, aber noch vor Universal mit knapp unter 16 Prozent. So sind derzeit 575 SACDs lieferbar, davon entfallen 273 auf Sony, 102 auf in-akustik, 91 auf Universal und 25 auf EMI. Dagegen finden sich im Handel nur 189 DVD-Audios, im zweiten Quartal 2003 erschienen nur fünf Neuveröffentlichungen im Konkurrenzformat zur SACD. Deswegen will in-akustik sein Engagement für die SACD verstärken und bis zum Ende des Jahre mehr als 70 weitere Titel in dem Format auf den Markt bringen.