Recorded & Publishing

IMUC will Managern helfen

Künftig haben auch Musikmanager und Consultants in Deutschland einen eigenen Verband: Wie jetzt bekannt wurde, konstituierte sich im Juni der Interessenverband Musikmanager und Consultants e.V. (IMUC).

Der IMUC will das Image des Musikmanager-Berufs verbessern und für eine faire Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Managern wirken. Dazu sollen unter anderem auch ein Gütesiegel für Manager und eine Clearing-Stelle geschaffen werden. Vorsitzender des Verbands ist Wolfgang Weyand (Weyand Entertainment Consulting), seine Stellvertreterin ist Karin Heinrich (Karin Heinrich Music Consulting), die Kasse führt Mike Ungefehr (unter anderem Kelly Family). Zu den Gründungsmitgliedern gehören Uli Roth (Management Pur), Alexander Abraham und Andreas Kappel (beide ka² Music & Entertainment), Uli Kuppel und Josephine Falticska (beide B612), Leonie Lorenzen (Treibhaus Musikmanagement), Axel Schulz (Hot Action Records), Mirko Gramatke sowie Günter Liebherr (Live Act Music).

Die Ziele des Verbands im Überblick: – Stärkung und Imageverbesserung des Berufsstands der Musikmanager und Consultants – Fair Play: Schaffung eines „Gütesiegels“ der Branche (für das Verhältnis Künstler/Manager) – Hilfestellung für Künstler bei der Suche eines potentiellen Managers – Anlaufstelle für die Musikindustrie – Forderung der Musikindustrie nach professionellen Managements – Kommunikationsplattform für Musikmanager und Consultants – Hilfestellung für Berufsanfänger – Langfristig: Schaffung eines entsprechenden Ausbildungsberufes – Beitrag zu größerer Transparenz im Music-Business

Der IMUC will sich am 15. August auf der Popkomm. mit einer Pressekonferenz erstmals in der Öffentlichkeit präsentieren.