Recorded & Publishing

IMUC macht Front gegen einseitiges Vorgehen von Spotify

Beim IMUC ist man nicht glücklich mit den von Spotify jüngst bestätigten neuen Vergütungsregeln im Streaminggeschäft. Vor allem die Kappungsgrenze, nach der die Nutzung von Songs erst ab 1000 Streamingabrufen pro Jahr vergütet werden soll, stößt den Musikmanager:innen sauer auf.

“Spotify plant in Zukunft die ersten 1000 Streams eines Titels pro Jahr nicht mehr zu vergüten“, heißt es in einem Statement, mit dem sich der Interessenverband Musikmanager:innen und Consultants (IMUC) um den Vorsitzenden Patrick Oginski am 24. November 2023 in der Diskussion um die Verteilung der Erlöse aus dem Musikstreaming zu Wort meldete. „Manche mögen denken, was sind schon 1000 Streams? Ungefähr drei Euro, für manche Künstler:innen sind es nicht mehr als 30 Cent, was soll’s“, führen die IMUC-Offiziellen aus. Das könne man so sehen, „aber das Prinzip dahinter ist aus unserer Sicht gefährlich für uns Manager:innen und unsere Künstler:innen“, heißt es beim IMUC:, denn: „Wann werden aus 1000 Streams plötzlich 10.000 oder 100.000? Wenn Spotify es als angemessen empfindet?“

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