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Impala wirft EU Verzögerungstaktik vor

Der Indie-Verband Impala klagt über die „Verzögerungstaktik“ der EU-Kommission im Falle Sony BMG. Laut !K7-Chef Horst Weidenmüller ist die EU mit der schriftlichen Begründung für ihre Genehmigung der Fusion in Verzug. Deshalb könne Impala die Entscheidung nicht anfechten.

Der Verband der Independent-Labels zeigt sich empört über die „Verzögerungstaktik“ der EU-Kommission. Die Wettbewerbshüter seien mit der schriftlichen Begründung für ihre Genehmigung der Fusion von Sony Music und BMG im Verzug. Deshalb könne Impala auch die EU-Entscheidung nicht wie angekündigt mit einer Revisionsklage anfechten. Das Hinauszögern der Veröffentlichung des Kommissionsberichts sei „unfair“ und „völlig inakzeptabel“, sagte !K7-Chef Horst Weidenmüller, der im Impala-Vorstand aktiv ist. Und Impala-Präsident Michel Lambot (PIAS) ergänzte: „Jeden Tag aufs Neue erfahren wir aus den Medien, wie BMG und Sony Music ihre Fusion umsetzen. Den gleichen Eifer vermissen wir indes bei der Herausgabe der Details des Kommissionsberichts.“ Die Behörde in Brüssel sagte, man verstehe, dass die Indie-Labels diesen Bericht herbeisehnen, man müsse jedoch noch abwarten, bis beide Fusionsparteien diesen abgesegnet haben. Sony Music und BMG dürfen den Bericht zuerst sehen, um eventuelle vertrauliche Informationen beseitigen zu können. Eines der beiden Unternehmen habe seine Hausaufgaben bereits gemacht, so die EU. Sobald die Urteilsbegründung der EU vorliegt, hat Impala zwei Monate Zeit, um über die möglichen rechtlichen Schritte zu entscheiden.

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