Recorded & Publishing

Impala will EU-Entscheid genau prüfen

Bei den unabhängigen Plattenfirmen Europas stieß die Genehmigung der Übernahme von BMG Music Publishing durch Universal erwartungsgemäß auf wenig Begeisterung.

Bei den unabhängigen Plattenfirmen Europas stieß die Genehmigung der Übernahme von BMG Music Publishing durch Universal erwartungsgemäß auf wenig Begeisterung. Zwar signalisiere die nur unter Auflagen errungene Zustimmung der Kartellwächter allen fusionswilligen Großkonzernen ein für alle Mal, dass die Zeit der ohne genaue Untersuchung abgenickten Mergers vorbei sei, ließen die Impala-Verantwortlichen wissen, aktuell bleibt den Indies aber nur, die Details der EU-Entscheidung zu prüfen und auf eventuelle rechtliche Schritte zu verweisen.

Vor allem die Auflagen der EU sollen dabei im Fokus stehen. So bleibe zu untersuchen, ob der Verkauf einzelner Verlagsanteile durch Universal Music Publishing tatsächlich als effektive Maßnahme gegen die drohende Marktdominanz des neu zusammengeschlossenen Unternehmens oder die kollektive Marktmacht der Majors tauge, teilten Impala-President Patrick Zelnik, Chairman Martin Mills und Vorstandsmitglied Michel Lambot mitteilen.

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