Recorded & Publishing

Impala-Präsident Zelnik macht sich für Universal und EMI stark

Die Übernahme von EMI Music durch Universal Music ist noch längst nicht in trockenen Tüchern. Dass mit Patrick Zelnik ein engagierter Indie sich nun für eine Genehmigung des Kaufs einsetzt, sorgt deshalb für umso größeres Erstaunen. Allerdings verknüpft der Impala-Co-President seinen Vorstoß mit Forderungen.

Die Übernahme von EMI Music durch Universal Music ist noch längst nicht in trockenen Tüchern. Zu den größten Gegnern der Fusion zählen Warner Music und die im europäischen Impala-Dachverband zusammengeschlossenen unabhängigen Musikunternehmen. Dass mit Patrick Zelnik sich nun ausgerechnet ein engagierter Indie für eine Genehmigung des Kaufs einsetzt, sorgt deshalb für umso größeres Erstaunen: „Universal Gebot für EMI wurde von Anfang an kritisch beäugt“, schreibt Zelnik in einem Gastbeitrag in der „Financial Times“. Aber angesichts der Entwicklung bei EMI und der Art, wie Beteiligungsgesellschaften und Banker das Unternehmen „geschändet“ hätten, könnte sich Zelnik nun doch vorstellen, dass diese Übernahme „unter gewissen Voraussetzungen“ Wettbewerbsvorteile für die Musikwirtschaft und vor allem eine gewisse Stabilität für die EMI-Künstler bringen könne.

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