Recorded & Publishing

Impala ordnet Verbandsspitze neu

Die Interessenvertretung der unabhängigen Plattenfirmen Europas hat sich eine neue Struktur verordnet. Neben Patrick Zelnik und Martin Mills fällt dabei auch K7-Macher Horst Weidenmüller eine neue Rolle zu.

Die Interessenvertretung der unabhängigen Plattenfirmen Europas hat sich eine neue Struktur verordnet. In diesem Zusammenhang wählten die Impala-Mitglieder Naive-Chef Patrick Zelnik zum Präsidenten und Beggars-Boss Martin Mills auf den neu geschaffenen Posten eines Impala-Chairman. Michel Lambot zieht sich dagegen von seinem Amt an der Spitze der Indie-Vertretung zurück und wechselt ins Aufsichtsgremium; der Co-Chairman der PIAS-Gruppe hatte die Impala-Geschicke seit Gründung des Verbands im Jahr 1999 geleitet.

„Der Vorstand fand es an der Zeit, die weiter wachsende Arbeitsbelastung an der Verbandsspitze auf zwei Schultern zu verteilen“, heißt es bei Impala in Brüssel. So sei es den unabhängigen Plattenfirmen auch künftig möglich, aktiv an der Gestaltung der Rahmenbedingungen für das europäische und weltweite Musikgeschäft mitzuwirken.

!K7-Macher Horst Weidenmüller und Epitaph Europe-Chef Hein van der Ree stehen Zelnik und Mills künftig als Vice Presidents zur Seite. Zusammen wollen die vier Spitzenvertreter bei einem Treffen der Independents im Rahmen der anstehenden Popkomm ihre Ideen in Hinblick auf neue Lizenzmodelle und den Kampf gegen die Konzentration im Musikgeschäft vorstellen.

Mehr zum Thema