Der europäische Dachverband der unabhängigen Plattenfirmen, Impala, stellt sich gegen die möglichen Fusionen von Sony und BMG sowie EMI und Warner. Die Indies führen vor allem wettbewerbsrechtliche Bedenken an. In einer Pressemitteilung zeigt sich der Impala-Vorstand zuversichtlich, dass die zuständigen Behörden aufgrund der Auswirkungen auf den Wettbewerb keine Fusion genehmigen werden. Zudem seien diese Schritte keine wirkliche Antwort auf die Krise der Musikbranche. „Wir sind nicht gegen die Majors“, erklärte Michel Lambot als Impala-President sowie Director von Play It Again Sam und Vital. „Tatsächlich hätten wir aber lieber sechs von ihnen als nur noch drei oder vier.“ Es sei von großer Bedeutung, dass eben nicht nur drei oder vier internationale Konzerne zusammen mit Firmen wie Apple oder Microsoft die Zukunft der künstlerischen Arbeit und der Bezahlung der Acts untereinander aushandelten. Impala-Vorstandsmitglied Martin Mills, gleichzeitig Chairman der Beggars Group, ergänzte: „Hier geht es um Marktbeherrschung, Kontrolle und Manipulation. Um Musik geht es dagegen nicht.“ Mehr zum Thema
Impala macht gegen Major-Fusionen mobil
Der europäische Dachverband der unabhängigen Plattenfirmen, Impala, stellt sich gegen die möglichen Fusionen von Sony und BMG sowie EMI und Warner. Die Indies führen vor allem wettbewerbsrechtliche Bedenken an.






