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Impala fordert mehr Airplay für europäische Indies

Die europäische Independent-Vereinigung Impala fordert dazu auf, unabhängigen Künstlern und Labels durch spezifische Maßnahmen den Radiozugang zu erleichtern.

Die europäische Independent-Vereinigung Impala fordert dazu auf, unabhängigen Künstlern und Labels durch spezifische Maßnahmen den Radiozugang zu erleichtern. Als Vorbild dient die kürzlich in den USA im Payola-Fall ausgehandelte Radioquote für Indie-Musik.

Im Zuge der Payola-Schlichtungen hatte die neben der US-Medienaufsichtsbehörde FCC maßgeblich beteiligte American Association of Independent Music (A2IM) erreicht, dass Indies in den folgenden drei Jahren bei verschiedenen Radiokonzernen wie Clear Channel und CBS rund 8400 Halbstundensegmente für ihre Musik erhalten. Die Impala, die wie A2IM Mitglied der internationalen Dachorganisation World Independent Network (WIN) ist, begrüße diese Initiative, heißt es Brüssel.

„Eine vergleichbare Vereinbarung sollte auch in der europäischen Radiolandschaft Einzug halten“, schlägt Impala-President Patrick Zelnik vor. „Die Untersuchungen der FCC haben gezeigt, wie gefährdet der Markt ist, solange es keine Zugangsgarantie gibt.“

„A2IM hat fantastische Arbeit geleistet“, erklärte Martin Mills, Chairman bei der Impala und der Beggars Group UK. Es handle sich um einen wichtigen ersten Schritt in die richtige Richtung. „Nun müssen wir darauf aufbauen.“

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